VERITAS MAXIMUS – 17. OKTOBER 2014 – LKA LONGHORN STUTTGART

Kevin auf seiner ersten Tour mit seiner Band Veritas Maximus!

Ein viertel Jahr nach dem ersten Hockenheim-Wahnsinn und dem Vorverkauf für die 2. Runde des Hockenheim-Wahnsinns genau 1 Jahr später!

Am Freitag machten wir uns gegen Spätnachmittag auf die eigentlich kurze Reise in die schwäbische Metropole, welche sich dank unendlich wirkender Staus, von einer auf auf drei Stunden ausdehnte. Aber das kann Fans in freudiger Erwartung nicht schrecken! Trotz sehr später Ankunft war es einfach, einen guten Parkplatz nahe der Halle zu ergattern, also zackig Richtung Eingang und los gehts.
Vor der Halle war gut was los und in der Halle angekommen sahen wir eine sehr gut gefüllte Halle. Wunderbar!!!! Die Halle ist schön und das Publikum gut drauf.

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Es findet sich eine gesunde Mischung aus jung und alt, Onkelz Fans und allem was man eben auf Rockkonzerten so antrifft. Alles sehr entspannt und ein ein schönes miteinander. Alles Grundlagen für einen tollen Konzertabend.
Nach einem ausgedehnten Rundgang durch die Halle und Umsehen nach dem für uns idealen Platz, blieben wir ungefähr in der Mitte der Halle hängen, denn der Sound war super und die Sicht auch!

Die Band rockt die Halle, was das Equipment hergibt

Die Vorbands waren eine nette Untermalung und nicht schlecht. Veritas Maximus stand während der Vorbands oben auf einem kleinen Balkon und beobachtete das Treiben im Saal.
Noch eine letzte kurze Umbauphase und dann ging es endlich los.
Die Einleitung ist gut gemacht und lässt die Freude auf das Kommende nochmals ansteigen. Dann gehts los, eine kurze Begrüßung, denn die Setlist ist ja bekannt und es gibt auch eine einfache Erklärung hierzu. Vor dem dritten Song kommt die erste größere Ansage von Kevin, ab hier gibt es von ihm zu fast jedem Song eine tolle Ansage mit einer kleinen Erklärung zum „Warum“ des jeweiligen Songs. Die Band rockt die Halle, was das Equipment hergibt, Kevin wächst mit jedem Song weiter über sich hinaus und gemeinsam steigern sie sich immer weiter, nehmen das Publikum gefangen und reissen es mit. Kevin ist so voller Energie und strahlt Leidenschaft und Freude aus, die man spürt und die er auch in seinen Ansagen immer wieder zum Ausdruck bringt. Nach den 12 Songs der Glaube und Wille endet der erste Teil des Konzertes.

Ein sehr textsicheres und begeistertes Publikum feiert Band und Sänger. Wie üblich kamen während des Konzertes vereinzelte Mexiko-Rufe und Kevin verstand es, auf witzige Art und Weise, diese dem Publikum als unpassend und unerwünscht zu erklären. Das macht er wirklich gut und es ist eine Freude ihn, die Band und vor allem das restliche Publikum zu beobachten, denn das quittierte seine Ansage mit riesigem Applaus!

Rock n’ Roll Outlaw

Kommen wir zur Zugabe; ich gebe zu, dieser mit mehr als gemischten Gefühlen entgegen gesehen zu haben; alleine die bisherigen Konzertberichte machten mir die gedankliche Vorbereitung darauf nicht leicht.
Die Songs, für die er sich mit Veritas Maximus entschieden hat, waren (großteils) sehr spannend und die Umsetzung durch Veritas Maximus ließ mich einerseits gespannt darauf warten, andererseits machen mich die anderen Konzertberichte nachdenklich. Die Coverversionen werden von Veritas Maximus toll umsetzt und auch für ihre Bedürfnisse ein wenig adaptiert. Das gefällt und die Songs kommen richtig gut rüber.
Kevin’s neue und wahrscheinlich beste Form seines Lebens, machen sie zu einem absoluten Gänsehaut-Erlebnis.
Die Fans und ihr Verhalten gefielen mir dann dafür umso weniger. Als Veritas Maximus den ersten der Titel anstimmte, verschlug es mir dann doch die Sprache. Es war schlimmer als ich es aus den bisherigen Berichten wahrgenommen habe. Die Hütte begann buchstäblich zu brennen. Ich habe in diesem Moment in das Gesicht von Oliver Lohmann geguckt und hätte weinen können.
Ich entschied mich schon vor dem Konzert mir den Zugabenblock aus einer Beobachterperspektive anzusehen. In dem Moment war für mich endgültig klar, wie ich den Zugabenblock erleben werde. An ein Geländer gelehnt, kopfschüttelnd die Halle beobachtend und enttäuscht. Nicht nur das die Fans es so sehr feiern, sondern noch viel schlimmer; die, die am meisten brüllten, nicht mal die Texte, der teilweise doch als Raritäten zu bezeichnenden Titel, kannten.
Das letzte Cover ist dann zum Abschluss ein echtes Highlight. Gemeinsam mit TXL präsentieren sie ihre Version von Rock n’ Roll Outlaw mit deutschem Text. Ein richtig gutes Stück, das sie gerne öfter in ihre Konzerte einbauen dürfen. Auch für mich ein letztes Feiern und ein toller Abschluss.
Trotz diesem emotional, zwiegespaltenen Zugabenblock kann ich das Konzert als einen unglaublich schönen Abend in meinem Erinnerungsarchiv speichern. Band und Sänger in Bestform, ein richtig gutes Album und eine tolle Halle. Kevin strahlte vor Freude und Lust an dem was er mit Veritas Maximus macht. Die Band zeigte wie viel Spaß sie an dem hat, was sie tut. Ich bin wirklich restlos begeistert! 

Wenn sie ein weiteres Album machen und damit erneut auf Tour gehen, werde ich wieder dabei sein und freue mich jetzt schon drauf.
Ab dem zweiten Album wird es einen eigenen Zugabenblock geben und somit werden diese seltsamen Momente endgültig vorbei sein.

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Jeder der Veritas Maximus bei einem Konzert dieser Tour erlebt hat wird von einem ganz anderen Kevin überrascht sein. Wer sich offen auf die Songs einlässt und sie auch aufnimmt, wird sehr viel erfahren und neue Erkenntnisse über das finden, zu was Kevin in seinem neuen Leben und mit Veritas Maximus in der Lage ist und was uns zukünftig erwarten wird.

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